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No Frills (vormals Grete’s Hits)
„Um sich dieser Band anzuschließen muss man entweder 1964 geboren sein oder aber singen können. Weitere Voraussetzung ist eine ärztlich bescheinigte psychische Abhängigkeit vom Musizieren, ausgeschlossen dagegen sind jegliche finanziellen Motive: Die würden in diesem Fall in kürzester Zeit in eine ernste Form der Beschaffungskriminalität führen!“ (zitiert nach NME, Mai 2009)
Die Erstformation der No Frills erblickte Mitte 2004 das Licht der Welt.
Nach einer Reihe von Sessions mit unterschiedlichsten Gastmusikern und einem ersten sagenumwobenen Auftritt im November des selben Jahres wird die Band auch gleich von der berüchtigten Musikmagnatin Grete W. (ihr voller Name darf hier aus juristischen Gründen leider nicht genannt werden) unter Vertrag genommen. Sie ist es auch, die ihr den etwas eingenartigen Namen „Grete’s Hits“ verpasst. Völlig skrupellos nutzt die knallharte Geschäftsfrau die Begeisterung und Naivität der Jungs für ihre egoistischen Zwecke aus.
Die folgenden Jahre sind dann auch geprägt von privaten Frondiensten für die Labelbesitzerin und gnadenlosen Touren. Immer wieder erlebt die Band aber auch legendäre Konzerte - z.B. 2005 als Begleitband von Doc Double T. im Polizeipräsidium Bochum oder 2006 auf der großen Festivalbühne beim Open-Air an der Langen Malterse, der Weitmarer Antwort auf Altamont und das Fehmarnfestival.
Diese harte Schule schweißt die junge Band immer enger zusammen. Aber erst nach Ablauf des 5-Jahres-Knebelvertrages und unter neuem Namen gelingt es den No Frills, sich endgültig von Gretes Einfluss freizuschwimmen. Das zeigt sich auch in Aufbau und Ausführung ihrer Songs: ohne Gretes Kontrolle gelingt es plötzlich, Soloparts auch woanders als nach der 2. Strophe einzubauen, die Band beginnt zunehmend zu improvisieren und mit Tom findet sie endlich auch den Drummer, der es länger als ein paar Monate bei ihnen aushält.
Heute bringen die No Frills ihre erfrischende Mischung aus Rock, Pop, Blues und Reggae mit viel Frische und neuem Elan auf die Bühne – oder, um es sinngemäß mit Charlie Watts zu sagen: „Klar, was wir spielen, ist nicht gerade Bach, aber es ist schon ganz schön tough, das jeden Abend wieder auf die Bretter zu bringen...“
P E T I T I O N
